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Mer losse d’r Unconference en Kölle

Wem das zu „kölsch“ war: letztes Wochenende hat zum dritten Mal die Magento-Konferenz „Mage Unconference“ in Köln stattgefunden.

Eigentlich habe ich mit meiner Überschrift gleich gegen etwas verstoßen, was sich die VeranstalterInnen für dieses Jahr auf die Fahnen geschrieben haben. Um möglichst niemanden auszuschließen, wurde nämlich auf Insider verzichtet. Falls jemand diesen Insider nicht kennt: „Mer losse d’r Dom en Kölle“ ist ein berühmtes im Kölner Dialekt geschriebenes Karnevalslied. Wobei wir den Karneval, das sei nur nebenbei erwähnt, um eine Woche verpasst haben. Aber jetzt von Anfang an.

Unconference – eine Konferenz, die alles anders macht

Wer meinen Bericht von der letztjährigen Unconference in Berlin gelesen hat erinnert sich vielleicht, dass ich von dem Konzept einer Unconference sehr begeistert war.

Wenn man dorthin kommt, gibt es nämlich:

  • keine Sponsoren-Stände
  • keine Agenda
  • viele Spontaneität
  • viel Mitspracherecht
  • viele Pausen.

Wie eine Unconference abläuft, können Sie im Detail im eben verlinkten Artikel nachlesen. Ganz kurz gefasst: die TeilnehmerInnen schlagen Vorträge oder Diskussionen auf, stimmen darüber ab und stellen dynamisch eine Agenda zusammen. Was nicht passt, wird passend gemacht.

Die Unconference ist dieses Jahr wieder ein Stück gewachsen. 130 TeilnehmerInnen wurden verzeichnet. Viele von ihnen, aber nicht alle waren EntwicklerInnen. Das gab eine schöne Bandbreite an Diskussionsthemen in den Sessions und den Pausen.

Auch einige Magento-MitarbeiterInnen waren dabei. Neben dem allgegenwärtigen Community-Evangelisten Ben Marks und Oleksii Korshenko freute ich mich die neue CMO von Magento, Andrea Ward kennen zu lernen und ihr vom Magento-Meetup Austria erzählen zu können. Ward war bis vor kurzem Vice Precidesnt Global Marketing, Oracle Marketing Cloud bei Oracle und verstärkt nun die orange Marke.

Große Themenbandbreite

Die Un-Konferenz zeichnet sich unter anderem durch die reiche Themenvielfalt aus.

In den fünf Räumen „Hello Kitty“, „Steve?“, „Red Panda“, „Toad“ und „3“ (wo wenn nicht auf einer Unconference würde man solche Raum-Namen finden?) wurde an Tag 1 über die Zukunft von Magento diskutiert, gezeigt wie man gelungene Produktfotos erstellt, eine Einführung in Lockpicking gegeben, aber auch zu Magento-2-APIs und KickAssCommerce präsentiert. Oft gab es mehrere interessante Slots parallel. Zum Glück haben TeilnehmerInnen brav dokumentiert und teilweise sogar über Periscope Live-Streams ins Netz gestellt.

Wie zu vermuten darf auch der Spaß bei der Unconference nicht zu kurz kommen. Schließlich ist ja Wochenende:

Diesen schönen Kopfschmuck bekam ich verpasst, weil mein Diskussionsvorschlag „Scrum in agencies“ im Raum „Hello Kitty“ angesetzt wurde. Mir wurde attestiert, dass mir das Hütchen gut steht. Sollte ich einmal bei einem Kundentermin so vor Ihnen stehen dann wissen Sie jetzt, warum.

Auch Tag 2 hatte es in sich. Nach der Feier am Vorabend in der Alten Feuerwache (siehe unten) waren so ziemlich alle wieder fit und versammelten sich im Startup-Inkubator Startplatz, der seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. An diesem Tag gab es einige Beiträge mehr zu Magento 2 als am ersten Tag, wobei Magento 2 an beiden Tagen und vor allem auch in Diskussionen abseits der Agenda ein beliebtes Thema war.

Drumherum

Wie immer wurde sehr auf unser Wohl geachtet. Zum Beispiel durch eine ausgiebige Mittagspause:

Damit VeganerInnen und VegetarierInnen nicht zu kurz kommen, gab es speziell für sie reserviertes Essen. FleischtigerInnen durften sich Hühnchen bzw. Rinder auf ihre Teller legen.

Sonja machte Werbung für unsere Mag.ento-T-Shirts (Tipp: wer so etwas haben möchte, sollte zum Meetup kommen! :-):

Und was bei einer Konferenz, egal ob mit oder ohne „Un-“ nicht fehlen darf sind die diversen Pre- und After-Partys:

Wie viel Gedanken sich die VeranstalterInnen gemacht haben sieht man nicht zuletzt an den vielen Kleinigkeiten. Zum Beispiel an den Erste-Hilfe-Körbchen bei den Sanitäranlagen:

Ein großes Danke!

Insgesamt bleibt mir wieder nur zu sagen: ein großes Danke an die OrganisatorInnen Carmen, Fabian, Rico, Sonja und Tobias sowie alle ihre HelferInnen für das schöne Wochenende. Bis zum nächsten Mal!

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