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Case Study: Der Webauftritt der FH Technikum Wien von 2006 bis heute

Bereits seit Anfang 2006 wird der Webauftritt der FH Technikum Wien, der größten rein technischen Fachhochschule Österreichs, von LimeSoda betreut. Im jetzigen Look präsentiert sich die in den Sprachversionen Deutsch und Englisch verfügbare Seite seit dem Relaunch im Jahr 2008.

Mit gut 900 deutschen, 400 englischen  Navigationspunkten und 2.450 deutschen und 750 englischen Artikeln bietet der Webauftritt umfangreiche Infos zum Studienangebot, dem Gebäude und dem Studentenleben selbst. Aber auch funktionell gab und gibt es so einiges Interessantes auf der Seite (da die Seite laufend weiterentwickelt wird, kann es zu leichten Abweichungen zur aktuellen Webseite kommen):

Das Bewerbungsformular

Wie man schon am Call-to-Action auf der Startseite merkt, ist das Bewerbungsformular ein zentraler Bestandteil der Webseite. Es gibt dorthin gleich mehrere Einstiegswege: Direkt von der Startseite weg, über die Navigation oder über jeden einzelnen Studiengang. In letztem Fall erspart man sich den ersten Schritt des 3-stufigen Formulars, in dem die Studiengangs-Auswahl fällt. Abhängig von den Studiengängen, für die man sich bewirbt, passen sich die Eingabefelder des 2. Schritts dynamisch an.
Nach syntaktischer Kontrolle und Bestätigung der zuvor eingegebenen Daten durch den Bewerber werden diese in der Datenbank am Webserver gespeichert und zusätzlich per E-Mail an den/die jeweiligen Studiengangsleiter oder – im Falle einer Bewerbung für zu viele Studiengänge auf einmal – an die Studiengangsberatung gesandt. Über einen Link in diesem E-Mail werden die Daten nach einer ersten Sichtkontrolle mit einem einzigen Klick in das FH-eigene CRM übernommen. Sollte einmal eine E-Mail verloren gehen, steht ein Verwaltungstool mit Exportfunktion im Backend der Webseite als Backup zur Verfügung.

Um die Performance der Werbekampagnen (Google AdWords) dafür überwachen und messen zu können, ist ein Kampagnen Tracking eingerichtet. Über Analysetools wird außerdem die Drop-Off-Rate bei jedem einzelnen Zwischenschritt des Formulars überwacht (um so auch etwaige Anwenderprobleme zu identifizieren).

Das Event Management (Termine)

Die FH Technikum Wien veranstaltet ganzjährig beliebte Events. Da die Teilnehmerzahl bei einigen davon limitiert ist, sind dafür verbindliche Anmeldungen notwendig.
Damit all das kundenseitig verwaltet werden kann, hat LimeSoda ein Event Management Modul entwickelt. Darüber können nicht nur Termine publiziert werden, sondern auch die zugehörigen Anmeldeformulare in Hinsicht auf max. erlaubter Personenanzahl, Anmeldeschluss, Bestätigungsnachricht und Verantwortlichem mit wenigen Handgriffen konfiguriert werden.

Der Online Shop

Hinter diesem Menüpunkt verbirgt sich ein abgespecktes Anfrageformular, über das BesucherInnen Merchandising-Artikel innerhalb Österreichs bestellen können. Um unseriösen Anfragen vorzubeugen, müssen Bestellungen über einen Link, den man per E-Mail zugeschickt bekommt, verifiziert werden. Die Berechnung der Versandkosten erfolgt dynamisch abhängig vom Warenkorbwert, bezahlt wird ausschließlich über Vorauskasse.
AdministratorInnen werden einerseits per Mail benachrichtigt, andererseits finden sie eine Liste aller Anfragen chronologisch im Backend.

Das SMS-Portal

Über das SMS-Portal können eingeloggte BesucherInnen bis zu 40 SMS pro Monat kostenlos innerhalb Österreichs versenden. Die einzige Voraussetzung dafür ist eine 2-stufige Registrierung auf der Seite unter der Angabe der eigenen Handynummer, die durch einen Bestätigungscode verifiziert wird.
Der Versand ist durch die Anbindung an eine Schnittstelle von A1 realisiert. Die Verwaltung der Senderdaten und des SMS-Kontingents erfolgt in der FH-eigenen Datenbank. Im Missbrauchsfall kann der Zugriff auf Benutzer- und IP-Basis rasch gesperrt werden.

Die Suche

Sobald man etwas in das Suchfeld einzutippen beginnt (genauer gesagt ab dem 2. Zeichen), wird im Hintergrund eine Suche nach dazu passenden Begriffen über die gesamte Seite der aktuellen Sprache hinweg gestartet. Die Ergebnisse davon werden dann direkt unter dem Eingabefeld aufgelistet, mit einem Klick auf einen der Vorschläge startet eine Volltextsuche.
Im Backend erhalten AdministratorInnen eine genaue Auswertung darüber, welcher Begriff wie oft gesucht wird und wie viele Suchergebnisse ergibt. Das liefert wertvolle Informationen über die Bedürfnisse der BesucherInnen und erlaubt eine gezielte Optimierung der Inhalte.

Die mobile Version

Noch bevor der Begriff „Responsive Design“ en vogue wurde, entschied sich die FH Technikum Wien für die Bereitstellung einer Variante der Seite für Endgeräte geringerer Auflösung. Bis auf wenige Ausnahmen sollten die Inhalte dieser Version mit denen der ursprünglichen ident sein.

Dabei gab es 2 Herausforderungen:

  1. Die Übertragung der umfangreichen und tiefen Navigation in diese Darstellung ohne Verlust der Benutzerfreundlichkeit. Über eine Liste aller Menüpunkte der aktuellen Ebene kann mit einen Klick rasch zwischen diesen gewechselt werden. In übergeordnete Bereiche gelangt man entweder über die Breadcrumbs oder den Link „eine Ebene höher“.
  2. Die Übernahme der Inhalte. Während das bei einfachem Fließtext und Bildern kein Problem war, bereiteten uns tabellarische Inhalte, die die gesamte Seitenbreite ausnutzen, Kopfzerbrechen. Wir entschieden uns für einen Kompromiss: Um aus beiden Ansichten das Optimum herauszuholen, werden in diesem Fall zwei separate Artikel erstellt – einer für die höhere, einer für die geringere Auflösung.

Der Newsletter

Da gerade beim Newsletter-Versand wiederum ganz eigene Regeln zu beachten sind, ist dieser Bereich an den externen Anbieter CleverReach ausgelagert worden. Der Abonnent merkt davon aber natürlich nichts, die Newsletter-An- und Abmeldung sind unter Verwendung der CleverReach-Schnittstelle nahtlos in die Webseite eingebettet. Um kundenseitig eine komfortable Bearbeitung zu gewährleisten, sind im CleverReach-Backend HTML-Snippets für die einzelnen Newsletter-Elemente hinterlegt. Beide Newsletter-Varianten (die für interne MitarbeiterInnen und die für die Öffentlichkeit) sind so schnell und dennoch flexibel nach dem Baukasten-Prinzip erstellt.

Diverse Schnittstellen

Insbesondere studienspezifische Informationen wie z.B. Studienpläne, Lehrveranstaltungen der Studien, Publikationen der Lehrenden werden an zentraler Stelle außerhalb der Webseite verwaltet.
Dennoch ist es entscheidend, diese Informationen stets aktuell online zugänglich zu machen. Da eine manuelle Wartung selbiger nicht praktikabel ist, sind dafür Schnittstellen eingerichtet, über die diese Daten in periodischen Abständen abgeglichen werden.

Hinter den Kulissen

Damit der Livebetrieb von der laufenden Entwicklungsarbeit möglichst unbeeinflusst bleibt und neue Features vor der Publizierung ausführlich getestet werden können, stehen parallel 3 Systeme zur Verfügung:

  1. Am Entwicklungssystem haben – wie der Name schon vermuten lässt – nur die Entwickler Zugriff. Hier werden ungestört Module implementiert und sorgfältigen Tests unterzogen.
  2. Erst danach werden die Neuerungen auf das 2. System, die sogenannte Stage gespielt, wo sie nun der Kunde in Ruhe begutachten kann.
  3. Nach seinem OK erfolgt dann die Liveschaltung (= das 3. System).

Öffentlich zugänglich ist natürlich nur das Livesystem, die beiden anderen sind über IP- und Passwort-Sperren nach außen abgeschirmt.

Damit bei hohem Arbeitsaufkommen auch mehrere Entwickler parallel zueinander am Projekt arbeiten können und bei Bedarf auch wieder auf ältere Code-Versionen zurückgeschalten werden kann, kommt das Versionierungssystem Git zum Einsatz.

Zusätzlich schützt ein rolierendes Backup der gesamten Webseite vor Datenverlust.

Etwaig auftretende Programmfehler werden protokolliert und in regelmäßigen Abständen gesammelt an den Verantwortlichen übermittelt. Der Besucher der Seite bekommt in diesem Fall eine an das CI der FH Technikum Wien angepasste Wartungsseite zu sehen.
Auch die grundsätzliche Erreichbarkeit der Webseite wird laufend automatisiert überwacht, auf serverbedingte Ausfälle kann dadurch ebenfalls rasch reagiert werden.

Suchmaschinenmarketing

Seit 2010 kümmert sich LimeSoda zusätzlich zur Technik auch vermehrt um das Suchmaschinenmarketing.
Die On-Site-Suchmaschinenoptimierung wird dabei durch sauberen und schlanken Code, Performance-Optimierungen durch Caching, lesbare URLs, Weiterleitungen im Falle der Umbenennung von Menüpunkten, die Bereitstellung einer XML-Google-Sitemap und editierbare Metatags pro Seite mit automatisiert generierten Vorschlägen als Fallback-Lösung bestmöglich unterstützt.
Zusätzlich wird auch Suchmaschinenwerbung in Form von Google AdWords eingesetzt. Um den Erfolg all dieser Maßnahmen quantifizieren und evaluieren zu können, kommt das Analysetool Google Analytics zum Einsatz.

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Claudia Köninger

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