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10 Fragen zu Ihrer Website, die Sie mit ja beantworten sollten

In den meisten Unternehmen ist die Website das Herzstück aller Marketingmaßnahmen. Irgendwann sieht sie jede potentielle Kundin und jeder potentieller Kunde. Wenn hier etwas nicht passt, verzichten Sie auf Geschäft und verbrennen Werbebudget, das am Ende nicht den Erfolg bringt, den es bringen könnte. Los geht’s mit den Fragen:

1) Weiß man in 5 Sekunden, worum es geht?

Machen Sie den „5 Sekunden-Test“: Zeigen Sie Ihre Website jemandem für 5 Sekunden. Die Testperson sollte die Website nicht kennen und im Vorfeld keine Erklärung erhalten. Nach 5 Sekunden schließen Sie den Browser oder drehen das Blatt Papier um und stellen folgende Fragen:

  1. Worum ging es auf der Website?
  2. Was wollte der Website-Betreiber von Ihnen?

Kommen hier nicht die gewünschten Antworten, sollten Sie Design und/oder Inhalt Ihrer Homepage überdenken.

2) Gibt es klare Handlungsaufforderungen?

Jede Website – und zwar jede einzelne Seite Ihrer Website – sollte möglichst eine klare Handlungsaufforderung enthalten. Das könnte „hier klicken“, „diese Nummer anrufen“, „dieses Dokument downloaden“, „jetzt registrieren“, „hier weiterlesen“ oder „jetzt kaufen“ sein. So führen Sie Ihre User durch Ihre Seite zu den gewünschten Zielen.

3) Ist Ihre Seite für alle zugänglich?

Mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones sind weit verbreitet und werden heute auch für alle Aufgaben im Internet genutzt. Nur wenn Ihre Website sich an verschiedene Auflösungen anpasst („Responsive Webdesign“) und keine veralteten Technologien benutzt (zB: „Flash“), kann sie auch von allen benutzt werden. Seit April 2015 bevorzugt auch Google mobil optimierte Websites in den Suchergebnissen.

4) Lädt Ihre Seite schnell genug?

Warten nervt. Nicht nur an der Kassa im Supermarkt sondern auch im Internet. Lange Ladezeiten führen dazu, dass User die Seite sofort wieder verlassen („Absprünge“). Außerdem sind schlechtere Rankings in Suchmaschinen ein weiteres Resultat. Bei Webshops führt eine schnellere Ladezeit zu mehr Käufen. Hier zählen Zehntelsekunden.

5) Ist Ihre Website sicher und schützen Sie Userdaten?

Für viele Unternehmen ist Vertrauen die Geschäftsgrundlage. Nur wenn die von Ihnen verwendete Software auf dem letzten Stand und gut programmiert ist, sind Sie bestmöglich vor Angriffen geschützt. Sicherheitsupdates (zB: für TYPO3) müssen regelmäßig eingespielt werden und bei der Programmierung müssen Best-Practice-Regeln eingehalten werden. Zusätzlich liegt es in Ihrer Verantwortung, User-Daten verschlüsselt zu übertragen und so für Datenschutz zu sorgen. Spätestens seit 2014 sollten alle Websites über ein SSL-Zertifikat verfügen. Es gibt gesetzliche Regelungen dazu und auch Google bevorzugt Seiten, die unter https laufen.

6) Verbreiten Sie Ihre Inhalte?

Potenzieren Sie den Erfolg Ihrer Website indem Sie dafür sorgen, dass sich Ihre Inhalte verbreiten. Das Buzz-Word dazu heißt „Content-Marketing“. Unter diesem Begriff fallen Dinge wie Social Media Aktivitäten, Blog, Newsletter, Whitepaper, Webinare oder Infografiken. Es geht darum, Inhalte zu präsentieren die auf Ihre Zielgruppen zugeschnitten sind und dabei helfen, Probleme Ihrer Zielgruppen zu lösen. Und zwar in jeder Phase des Kundenlebenszyklus. Solche Inhalte haben auch eine Chance, sich viral zu verbreiten.

7) Wird Ihre Seite gefunden und sieht sie im Suchergebnis gut aus?

Suchen Sie bitte nicht nach Ihrem Firmennamen. Das wäre zu einfach. Suchen Sie nach Begriffen, wie Ihre potentiellen Kunden sie eingeben. Erscheint Ihre Seite dabei nicht mal unter Ihren Hauptthemen, haben Sie Handlungsbedarf. Finden Sie einen Eintrag, schauen Sie sich bitte die Darstellung in den Suchergebnissen an. Sieht er gut aus? Lädt er zum Klicken ein? Sie können über Informationen im Quellcode Ihrer Seite in vielen Fällen selbst bestimmen, was dort steht. Ist die Darstellung nicht optimiert, klickt niemand drauf und Sie verlieren Ranking.

8) Wissen Sie, wie erfolgreich Ihre Website ist?

Zählen Sie nicht (nur) Besuche oder Seitenaufrufe. Ihre Website ist dann erfolgreich, wenn sie einen Beitrag zur Erreichung Ihrer Geschäftsziele leistet. Wie viel Anfragen generieren Sie über die Website? Wie viel Umsatz über Ihren Webshop? Wie verändern sich die Zahlen und wovon sind sie abhängig? Was kostet Sie die Generierung einer Anfrage? Mit solchen und ähnlichen Fragen müssen Sie sich auseinander setzen. Analytics-Tools und korrekte Konzeption des Webauftritts helfen dabei.

9) Haben Sie die richtige Internet-Domain?

Eine Domain mit Länderendung (zB: .at oder .ch) ranked in Suchmaschinen nur in dem Land zufriedenstellend, aus dem die Domain stammt. Sind Sie international tätig, benötigen Sie für jedes Land die richtige Domain oder eine Top-Level-Domain (zB: .com, .org, .net). Einfache Domainnamen werden leichter gemerkt. Und das spart Werbekosten. Ist Ihre Domain einfach zu merken und hat sie die richtige Endung?

10) Ist meine Website gesetzeskonform?

Webauftritte unterliegen einer Vielzahl gesetzlicher Regelungen. Das reicht von weitgehenden Informationspflichten über Regeln für Mailverkehr bis zu Datenschutz und Wettbewerbsrecht. Bei Abmahnungen oder Klagen drohen empfindliche Gebühren und Strafen. Lassen Sie sich von kompetenter Seite mit juristischem Internet-Knowhow beraten. Hier ein paar Hinweise dazu.

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