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UX Focus: Online Marketing und Hero Area

Online Marketing

Bevor ein Benutzer eine diesem unbekannte Webseite erstmals aufruft, hat der Prozess von User Experience bereits begonnen. Eine anfängliche Entscheidung über die Qualität einer Webseite kann zum Beispiel über Suchmaschinen wie Google vermittelt werden. Im Fokus stehen dabei Auffindbarkeit und Präsenz der Webseite. Dies führt uns auch gleich zu einer ersten Frage bezüglich User Experience (kurz UX).

Suchmaschinenoptimierung – ein erster Schritt zu einem positivem Benutzererlebnis?

Auch bei Google selbst steht der Nutzer im Zentrum der Unternehmensphilosophie, so lautet das erste von zehn Grundgesetzen von Google: „Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst.“

Das Suchverhalten hat sich durch die verbesserten Suchalgorithmen mittlerweile so weit entwickelt, dass sich mehr als 90% der Suchenden auf die erste Seite der Google-Suche beschränken. Dabei fallen 85% der Klicks auf die organische Suche mittels SEO, welche nicht durch finanzielle Mittel beeinflusst werden und 15% auf die bezahlte Suche mittels SEA. Die ersten drei Suchergebnisse der organischen Suche zählen zusammen mehr als 61% der Klicks und zählen damit zu den Wertvollsten.

Betrachtet man dies im Fokus der UX, kann schon alleine das Such-Ergebnis beim Benutzer ein positives Benutzererlebnis hervorrufen. Wurden Alt-Tags, Meta-Tags und dergleichen nicht sinnvoll oder womöglich willkürlich vergeben, beeinflusst dies bereits in frühen Stadien das Benutzererlebnis der Benutzer. Um dem vorzubeugen, ist eine Suchmaschinenoptimierung meist unumgänglich um einen ersten Schritt in Richtung Benutzererlebnis zu ermöglichen.

Web Banner und Hero Area

Auf der Webseite –  kognitive Resonanzen schaffen!

Bei einem beliebten Trend, welcher momentan häufig bei modernen und nicht kommerziell genutzten Webseiten anzutreffen ist, handelt es sich um das Platzieren von aussagekräftigen Bildern in Kombination mit kurzen Texten in einer Hero Area (auch Featured Area). Dabei handelt es sich um jenen Bereich, welcher dem Betrachter beim Aufrufen einer Webseite als erstes ins Auge sticht und dem Besucher sofort vermittelt worum es auf dieser Webseite überhaupt geht. In kommerziellen Webseiten wird dieser Bereich auch manchmal Banner Area genannt, wobei bei einem Banner meist Galerien und in seltenen Fällen auch Videos zum Vorschein kommen. Der Inhalt im E-Commerce spiegelt sich meist aus den Neuigkeiten der Webseite, spezifischen Seitenlinks oder der meistverkauftesten Produkten oder Services des Online-Händlers wider.

Hero Image

Der Trend von Hero Images zeigt momentan Richtung großer und attraktiv gestalteter Bilder. Bei den Bildern handelt es sich wiederum häufig um gestochen scharfe Photos, welche meist in einem direkten Zusammenhang mit dem Webseitenhalter gebracht werden können. Auch VideosAnimationenanimierte Photos oder ein Header-Karussell sind immer häufiger aufzufinden. Große Überschriften begleiten das Bild und geben kurze Beschreibungen zum Thema. Die Kombination aus Bild und Text gibt einen ersten Einblick über die Qualität der restlichen Webseite, weswegen die Texte gut formuliert sein müssen um die Betrachter der Webseite durch ein professionelles Auftreten zum Weitermachen zu motivieren.

 

Aus Sicht der User Experience gilt für die Hero Area:

  • Einfache Gestaltung steht im Vordergrund
  • Wenig, präzise und aussagekräftige Text bzw. Überschriften
  • Verwenden von visuellen Hilfsmitteln, wie in etwa Pfeile bei Galerien
  • Einfachheit und Selbstbeschreibungsfähigkeit im Fokus

 

Zu vermeiden sind unter anderem:

  • Bedeutungslose Symbole: Glitzer- und Funkel-Effekte belasten die Konnektivität des Benutzers.
  • Überfüllung: Die Hero Area dient zur Informationsgewinnung für den Benutzer über den Webseitenhersteller und soll nicht zur Angebotsgalerie avancieren.
  • Steuerbarkeit: Automatische Slider sind zwar schön und gut, zu beachten gilt allerdings, dass wenn der Benutzer einmal manuell in das Karussell eingreift die automatische Funktion stoppen sollte.
  • Glaubwürdigkeit: Das Spezialangebot erscheint als Galeriebild in der Hero Area obwohl es womöglich nicht mehr im Sortiment ist → Kunden merken sich alles!
  • Up to Date: Themen wie Weihnachten oder Ostern als Galeriebild in die Hero Area einzubauen ist zwar möglich, jedoch müssen diese zu gegebenem Zeitpunkt auch rasch wieder verschwinden.
  • Non Sense: Dinge oder Produkte, die keinen wirklichen Zusammenhang mit der Webseite an sich haben, gehören keinesfalls in eine Hero Area.

 

Wie wir bei LimeSoda mit Hero Areas umgehen, kann anhand folgender Beispiele demonstriert werden:

 

 

Abschließend

Eine professionell ausgearbeitete und gut aussehende Webseite ist neben der  Geschwindigkeit der Webseite und dem responsiven Verhalten ein ausschlaggebender Faktor ob ein Betrachter länger als 5 Sekunden auf der Webseite verweilt oder nicht. Eine Hero Area hilft dabei diese Entscheidung einfacher zu gestalten, da die Webseite mit einer solchen zumindest Up to Date scheint und dem Benutzer bewusst als auch unbewusst im Gedächtnis bleibt. Mit komprimierten hochauflösenden Bildern, gut verarbeiteten Videos oder Animationen scheint der Weg für ein positives Benutzererlebnis geebnet zu sein.

Ein weiterer Vorteil von Hero-Images ist, dass sich diese hervorragend für das A/B-Testing eignen. Falls Sie noch nicht zu den Besitzern einer Hero Area gehören, können Sie mittels solcher Tests (wie schon Vorgänger vor Ihnen) beobachten, wie sich ein gut gewähltes Hero Image positiv auf die Verweildauer und die Conversions Ihrer Webseite auswirken kann.

 

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